Besichtigung des Aschauer Hl. Grabes

Foto © OVB
Am Freitag, 08. April 2016, bietet der HGV eine Busfahrt nach Bad Tölz an. Das Programm: Besichtigung des Aschauer Hl. Grabes, das aufgebaut in der Halle des Restaurators in Bad Tölz steht, anschl. Abstecher zur Kirche St. Nikolaus in Wackersberg. Dort ist seit 1885 der ehemalige barocke Georgs-(Matthias-)Altar (1674) aus der Aschauer Pfarrkirche. Pfarrer Sobek hat sich bereit erklärt, etwas über seine Kirche zu erzählen. Anschließend ist eine Brotzeit-Einkehr geplant. Abfahrt ist um 13.00 Uhr am Hans-Clarin-Platz. Kostenbeitrag p.P. € 15,-.
Anmeldung über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder HGV Aschau, Pf 1112, 83225 Aschau oder Zettel in Briefkasten am Hans-Clarin-Platz 1.
Veranstaltungshinweis: Montag, 09.05., 08.57 Uhr, Bahnfahrt von Bernau nach Salzburg Hbf (Bayernticket: bitte vorher keine Fahrkarten kaufen!)
Führung durch das neu konzipierte Domquartier Salzburg; anschl. Mittagessen. Nachmittags Besuch des Monatsschlössl und der Wasserspiele in Hellbrunn mit Augustin Kloiber.
Anmeldung ab 08.04.! (Kostenbeitrag inkl. Bahnfahrt, Eintritte und Führungen: € 35,- p.P.)
„50 Jahre eine Gemeinde“ am 1.2.2016 im kath. Pfarrheim Aschau

Die Zeitzeugen Siegfried Simmet, Kaspar Öttl, Josef Hobelsberger (vlnr)
Zahlreiche Besucher waren der Einladung des HGV gefolgt, mit ca.110 Teilnehmern war der Raum gut gefüllt. Der erste Vorsitzende des HGV, Dr. Ulrich Feldmann, stellte nach einer kurzen Begrüßung die drei Zeitzeugen der Diskussionsrunde vor:
Ehrenbürger und Altbürgermeister Kaspar Öttl stand 42 Jahre im Dienst der Gemeinde, davon 18 Jahre als Verwaltungsangestellter unter dem Bürgermeister Karl Bauer und 24 Jahre als erster Bürgermeister. Siegfried Simmet war 18 Jahre Gemeinderat während der Bürgermeisterzeit von Karl Bauer, also von 1966 bis 1984, Josef Hobelsberger war 18 Jahre lang Gemeinderat von 1984 bis 2002.
Zur Einführung hielt H. Öttl eine Rede, die er schon bei der Ausstellungseröffnung im Rathaus gehalten hatte und die er auf Wunsch des HGV wiederholte. Darin gab er einen guten Überblick über die Ereignisse während der Abstimmung der Aschauer Bevölkerung über die Zusammenlegung von Hohenaschau und Niederaschau zur Gemeinde Aschau i.Chiemgau und über die wichtigsten Ereignisse während seiner Bürgermeisterzeit. Die anschließenden Fragen behandelten unter anderem die Haltung der Kirchen zur Zusammenlegung, die Geigelsteinerschließung, die Volkszählung von 1987, das Städtebauförderungsprogramm, den geplanten Verkauf der Kinderklinik, den Steinlinglift, die Hayek- Studie und vieles andere mehr. Siegfried Simmet berichtete ausführlich über das Wirken der englischen Pioniere in Aschau.
Zum Ende der Veranstaltung gaben Gottfried Wimmer, Hans Rucker, Josef Hobelsberger und Kaspar Öttl noch einige wunderbare Anekdoten zum Besten. Feldmann beendete die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an die drei Zeitzeugen.
Dr. Ulrich Feldmann bleibt Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Aschau

Die neu gewählte Vorstandschaft des Heimat- und Geschichtsvereins Aschau (HGV Aschau) mit Schatzmeister Josef Bauer, dem Vorsitzenden Dr. Ulrich Feldmann, Schriftführerin Ingrid Stegherr und dem stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Bude (von links)
Dr. Ulrich Feldmann bleibt Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Aschau (HGV Aschau). Bei den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen unter der Leitung von Bürgermeister Peter Solnar wurde er einstimmig für eine weitere dreijährige Amtszeit in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde Wolfgang Bude zum zweiten Vorstand gewählt. Dr. Feldmann wies darauf hin, dass nach diesen drei Jahren endgültig Schluss sei, beide Vorsitzende seien dann Mitte 70 und werden sich aus der Vereinsführung zurückziehen. Frühzeitig will sich die Vorstandschaft nun auf die Suche nach geeigneten Nachfolgern machen. Schatzmeister Josef Bauer wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt, für Schriftführer Richard Brandl, der sich nach sechs Jahren aus der Vereinsführung verabschiedete, folgt Ingrid Stegherr nach. Sie arbeitete bisher bereits im Archiv im Bahnhofsgebäude. Brandl wird sich weiterhin um den Internetauftritt des Vereins kümmern. Das Gremium vervollständigen die drei Beisitzer Christine Pfaffinger, Ulrike Lauwitz und Georg Antretter. Das Amt der beiden Kassenprüfer übernahmen wieder Anneliese Staniszewski und Gerd Kalckbrenner. Derzeit gehören dem Verein - trotz vieler Abgänge durch Tod und Wegzug - 510 Mitglieder an. Der Mitgliederstand hat sich auf dieser Ebene seit mehreren Jahren eingependelt, so Dr. Feldmann, wünschenswert wäre es für die Durchsetzbarkeit mancher Vorhaben, wenn der Verein über bedeutend mehr Mitglieder verfügen könne.
50 Jahre Zusammenschluss Hohen- und Niederaschau
Fünfzig Jahre sind es 2016, dass sich die ehemaligen Gemeinden Hohen- und Niederaschau freiwillig zur Gemeinde Aschau i.Chiemgau zusammen geschlossen haben. Für den Geschichtsverein Anlass, einmal zurück zu blicken, wie „freiwillig“ und „harmonisch“ das ganze damals abgelaufen ist. In einer Gesprächsrunde mit kompetenten Zeitzeugen wie Altbürgermeister Kaspar Öttl und den ehemaligen Gemeinderäten Siegi Simmet, Edmund Höß und Sepp Hobelsberger blicken wir zurück auf diese Zeit des „Aufbruchs“. Termin: Montag, 01. Februar, 19.00 Uhr, Kath. Pfarrheim Aschau i.Ch.