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Die "Polizey Ordnung" der Freyberg und Preysing, Vortrag von Dr. Stefan Breit am 5. November 2012

Veröffentlicht am Sonntag, 11. November 2012 17:54 | Geschrieben von Dr. Stefan Breit

StefanBreitSeit dem Ausgang des 15. Jahrhunderts sorgten sich das Reich und die einzelnen Territorien vermehrt um das Gemeinwohl und den sittlichen Zustand des einzelnen Untertanen, sprich um eine „gute Policey". Denn, wenn der Herrscher nicht die Verstöße seiner Untertanen gegen die Gebote Gottes ahndete, so bestrafte nach der damaligen Vergeltungstheologie Gott das Land mit Hunger, Seuchen und Kriegen. Um die Untertanen zu gottesfürchtigen und fleißigen Menschen zu erziehen, wurden von den herrschaftlichen Eliten nach und nach sogenannte Polizeiordnungen erlassen. Den Anfang machte die Reichspolizeiordnung von 1548. Nachdem 1553 die bayerische Landes- und Polizeiordnung erlassen worden war, gab auch Pankraz von Freyberg seinen Herrschaften Hohenaschau und Wildenwart eine Polizeiordnung, als Ehaftgebot (ehaft rechtmäßig, öffentlich, gesetzlich) bezeichnet.

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Ausstellung zum 30. Todestag von Willi Ziegler

Veröffentlicht am Freitag, 19. Oktober 2012 21:27 | Geschrieben von Richard Brandl

Willi ZieglerDem Leben und Wirken des Aschauer Fotografen Willi Ziegler ist eine kleine Ausstellung im Aschauer Rathaus anlässlich seines 30. Todestages gewidmet. Der Heimat- und Geschichtsverein und sein Freund Hans Rucker stellten zahlreiche Bilder und Exponate zur Verfügung.

 Die Ausstellung kann im Zeitraum von Montag, 22.Oktober 2012, bis Freitag, 14. Dezember 2012, im Foyer des Rathauses während der allgemeinen Geschäftsstunden besichtigt werden.

Im Salzkammergut, da kammer gut...

Veröffentlicht am Freitag, 05. Oktober 2012 00:37 | Geschrieben von Richard Brandl

Salzkammergut... ja, ja auch lustig sein, aber mehr noch: man kann dort auch einen wunderschönen "Bildungstag" verbringen. Aber der Reihe nach. Das Thema des Oktoberausfluges des Heimat- und Geschichtsvereins war ja „Auf den Spuren der Mozart und Pertl", und wenn auch jeder mit dem Namen Mozart etwas anfangen konnte, so war doch der Name Pertl in diesem Zusammenhang nur den wenigsten geläufig. Die Fahrt führte uns nach St. Gilgen am Wolfgangsee, und hier war Mozarts Großmutter Eva Rosina mit dem salzburgischen Pflegekommisarius Wolfgang Nikolaus Pertl seit 1712 verheiratet, der dann jedoch 1724 - unter Hinterlassung eines gewaltigen Schuldenberges - verstarb. Die kleine Anna Maria Walburga Mozart, wie gesagt die Mutter Mozarts, wuchs danach in Salzburg auf, ihre Mutter Eva Rosina war gezwungen, sich dort mit Gelegenheitsarbeiten durchzuschlagen. Anna Maria heiratete 1747 den Komponisten Leopold Mozart, dem sie sieben Kinder gebar, von denen jedoch nur Wolfgang Amadeus und Anna Maria, genannt Nannerl, überlebten. Nannerl heiratete 1784 den 15 Jahre älteren Johann Baptist Reichsfreiherr Berchtold von Sonnenburg, der der Amtsnachfolger ihres Großvaters in St. Gilgen war. Und so schließt sich der Pertl-Mozart-Pertl Kreis wieder in St. Gilgen. Dies vorab, um den Titel der Fahrt zu erklären.

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Bericht zum Besuch der Landesausstellung 2012

Veröffentlicht am Freitag, 21. September 2012 09:52 | Geschrieben von Richard Brandl

phoca thumb l logo-2Am 14. September 2012 besuchte der HGV die Landesausstellung des Hauses der bayerischen Geschichte "Verbündet Verfeindet Verschwägert, Bayern und Österreich", die in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesland Oberösterreich an den Standorten Burghausen, Braunau (Ranshofen) und Mattighofen ausgerichtet wurde. Das gemeinsame Anliegen war es, die geschichtlichen und kulturellen Verflechtungen der beiden Länder vom frühen Mittelalter bis zum Ende der napoleonischen Kriege zu beleuchten.

Die Ausstellungen waren von der Thematik und den Exponaten klar zeitlich gegliedert. In Burghausen wurde die Epoche vom 8. Jahrhundert bis zum 14. Jahrhundert dargestellt. Die Zeit vom 15. Jahrhundert bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Thema der Ausstellung in Braunau (Ranshofen), die Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Wiener Kongress behandelt.

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